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ERSTER OFFIZIELLER SAISONTEST IN VALENCIA

Für Luca Grünwald war das erste Aufeinandertreffen mit der gesamten WM-Konkurrenz eine lehrreiche Lektion
 
Nach den dreitägigen privaten Testfahrten am vergangenen Wochenende übersiedelte Luca Grünwald mit seinem Team Kiefer Racing von Almeria nach Valencia zum ersten offiziellen Wintertest der neuen Saison. Auf der Grand-Prix-Rennstrecke vor den Toren der drittgrößten Stadt Spanien’s wurden die Teams und Fahrer der Moto3TM Klasse von nasskaltem und windigem Wetter empfangen. Diese Witterungsverhältnisse beeinträchtigten auch den ersten Test-Tag am Dienstag, ehe Mittwoch und Donnerstag zunehmend bessere Bedingungen herrschten. Im Gegensatz zu dem selektiven Circuito de Almeria kennt Grünwald die kurvenreiche 4.005 Meter lange Piste in Valencia wesentlich besser, nachdem er dort schon einige Rennen zur Spanischen Meisterschaft fuhr, sowie auch etliche Testkilometer abspulte. Nach einem guten Start in den dreitägigen Test vermochte sich der zielstrebige WM-Rookie aus dem oberbayrischen Waldkraiburg am zweiten und dritten Tag nicht in den gleichen Schritten wie die Konkurrenz zu steigern. Zuletzt verhinderte ein Sturz am abschließenden Donnerstag weitere Fortschritte. Zum Glück blieb der Kalex-KTM-Pilot dabei unverletzt und seine Rennmaschine war nach einer Reparatur am Nachmittag wieder startklar. Nichtsdestotrotz zieht Grünwald eine positive Bilanz von diesem Test.
 
#43 Luca GRÜNWALD (Kiefer Racing, Kalex-KTM) - 1´41.542, ca. 100 Runden: “Mein zweiter Test in diesem Jahr hat für mich erfreulich gut begonnen, nachdem in der Vorwoche in Almeria noch einige Mängel aus fahrerisch Sicht schnellere Rundenzeiten verhinderten. Gleich am ersten Tag bin ich hier in Valencia gut in meinen Rhythmus gekommen und in Folge auch schnell auf eine gute Pace. Die Rundenzeiten waren jedenfalls sehr ansprechend. Ab dem zweiten Tag bei wesentlich besseren Bedingungen haben die Konkurrenten einen ordentlichen Zahn zugelegt. Im Gegensatz dazu konnte ich mich weniger steigern. Wir haben einige Dinge am Motorrad ausprobiert, in erster Linie um Änderungen zu erkennen und wie diese auf das Fahrverhalten des Bikes reagieren, und darüber hinaus habe ich im Verlauf dieser drei Tage auch realisiert, in welchen Bereichen ich meine Herangehensweise ändern muss. Das betrifft nicht nur die Linienwahl, sondern viele weitere Kleinigkeiten dazu draußen auf der Piste, wie zum Beispiel meinen Fahrstil, um bei einem Test in diesem hochkarätigen WM-Starterfeld bei einem Test besser abzuschneiden. Daran werde ich jedenfalls schon ab dem nächsten Test in Jerez hart an mir arbeiten. Leider ist dann am Donnerstagvormittag noch ein dummer Sturz dazu gekommen, der uns viel Zeit gekostet und zudem weitere Fortschritte verhindert hat. Ein kleiner Fahrfehler gepaart mit etwas Seitenwind hat dazu geführt. Sorry an meine Crew, dass eine Sonderschicht eingelegt werden musste. Zum Glück konnte ich am Nachmittag noch einige Runden fahren, was nach einem Sturz für das Selbstvertrauen immer gut ist und darüber hinaus waren die Rundenzeiten auch einigermaßen ok. Mein Rückstand auf die Spitze nach den drei Tagen ist für meinen Geschmack zu groß, aber deswegen lasse ich jetzt den Kopf nicht hängen. Ich hoffe beim nächsten Test noch mehr Kilometer sammeln zu können, weil man einfach mit jeder gefahrenen Runden dazulernt. Wir wissen nun wo wir den Hebel ansetzen müssen und vor allem weiß ich was ich von meiner Seite aus ändern muss. Nur kann man das eben nicht von einem auf den anderen Tag umstellen, sondern es braucht Zeit dafür. Insgesamt betrachtet hat dieser Test dennoch Fortschritte gebracht, schon alleine wegen der Tatsache, dass es mir viel einfacher gelang ein flotten Rhythmus zu finden als zuletzt in Almeria.“
 

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